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O. aus Beijing, Mail im Januar 2008
„…Die ersten zwei Wochen hat Herr Reichen mich … sozusagen‚ in die Materie’ eingeführt und uns mit einigen interessanten Leuten bekannt gemacht, damit wir von Anfang an eine Reihe von Personen kennen, die uns bei Problemen helfen können. …. Meine Gastfamilie machte auf mich direkt einen guten Eindruck, der sich auch bestätigt hat. Die Lehrer, die wir kennen lernten, waren sehr freundlich und im Vergleich zu meiner Schule ziemlich jung. Von der Schule ging es dann auch schon zur Wohnung meiner Gastfamilie. Ich war darauf vorbereitet. Dass die Wohnung eventuell etwas kleiner ausfällt, als ich es gewohnt bin, aber ich muss sagen, mit dieser Familie habe ich wirklich Glück gehabt, denn erstens ist die Wohnung relativ gross und sehr gut ausgestattet (ich habe mein eigenes Zimmer mit Internetanschluss) und zweitens ist meine Familie wirklich einfach nur super hilfsbereit und lustig. Mein chinesischer Gastvater …. hat etwas mehr Freizeit als ein normaler chinesischer Arbeitnehmer, wodurch ich ihn doch relativ oft sehe und er Zeit hat, mir Orte in Peking zu zeigen, wie zum Beispiel …. Meine chinesische Gastmutter … war bis vor ein paar Jahren Lehrerin. Das letzte Glied meiner neuen Familie ist mein Gastbruder … Zu ihm kann ich nur sagen, dass er definitiv gut in Mathematik ist und dass er ausser für die Schule zu lernen nicht viel Zeit für andere Dinge hat, was allerdings für chinesische Kinder leider Alltag ist. Mit ihm verstehe ich mich aber sehr gut und abends, am Wochenende oder in den Ferien kann man mit ihm auch mal eine kleine Runde Computer spielen … Insgesamt komme ich mit meiner Familie sehr gut klar, bin in den Familienalltag eingebunden und bis jetzt hatte ich noch nicht ein Problem. … Ich bin in einer chinesischen Klasse … Meine chinesischen Mitschüler sind sehr hilfsbereit und machen mir den Unterricht viel einfacher. Da meine Schule eine der besten in Peking ist, könnte es natürlich an der Schule liegen, dass meine Mitschüler eigentlich immer nur lernen, aber ich denke, das ist für China leider normal, …. Der Unterricht ist sehr interessant gestaltet, da jede (!) Stunde von einer Powerpoint Präsentation begleitet wird und man auch sonst für jedes Fach mehrere Bücher und unterschiedliche Lehrmittel gestellt bekommt. Die Ausrüstung der Schule ist meiner Ansicht nach nur perfekt, ….. ach, ich habe noch das Gebäude nur für Musik und den kleinen Park mit See vergessen. Man sieht wohl, dass ich mit der Schule sehr zufrieden bin, aber es ist natürlich auch nicht so, dass alles nur einfach wäre und man hierher kommt und im Unterricht sofort mitmachen kann. Bis ich im chinesischen Unterricht das meiste verstehen und mitmachen konnte, sind bestimmt drei Monate vergangen, in denen ich jeden Tag nach dem normalen chinesischen Unterricht noch zwei Stunden Chinesisch-Unterricht … hatte. …. Das Letzte was man vielleicht noch zum Schulalltag erwähnen sollte ist, dass man hier jeden Tag nach der dritten Stunde auf den Sportplatz marschieren muss … und man jeden Tag eine Stunde Sport hat. …. Nun zu den Dingen, die man hier in China machen kann, wenn man mal Freizeit hat. Wochenenden sind eigentlich ganz in Ordnung, da die chinesischen Lehrer speziell für mein Chinesisch uns an den Wochenenden nicht mehr als in der Woche aufgeben, sodass man an den Wochenenden relativ viel Freizeit hat. Besonders am Anfang war ich eigentlich fast jedes Wochenende mit meiner Gastfamilie zusammen, welche mir Beijing und die Umgebung gezeigt hat, aber das wird mit der Zeit natürlich immer etwas weniger und man hat Zeit, um sich mit Freunden zu treffen und zum Beispiel einzukaufen, ins Kino oder in einen KTV zu gehen oder einfach die Familien der Freunde zu besuchen. …. In zwei Tagen fliege ich mit meiner chinesischen Gastfamilie 3000 km weit in eine andere Provinz, um das chinesische Neujahrsfest bei der Familie meiner Gastmutter zu feiern und um mir die angeblich schönste Provinz Chinas anzusehen. ….“
L.,M.,G. und A. aus Sydney/Melbourne, Ansichtskarte im Oktober 2008
„…Uns geht es jedenfalls super. Im Moment befinden wir uns in Sydney. … Wir besuchen den Centre-Point Tower, welcher ziemlich hoch ist. Von so weit oben hat man einen wunderschönen Blick auf Sydney. Wir werden auch in den Zoo gehen und viele australische Tiere sehen. Ebenfalls werden wir das Opera House anschauen gehen. Zum Glück ist es noch nicht so heiss, sondern angenehm warm. …“
K. aus Beijing, Mail im Januar 2008
„… Ich denke mein Chinesisch ist jetzt schon ziemlich gut, ich habe das auch heute wieder gemerkt, weil ich einen Film …. auf Chinesisch geschaut habe. … Meine Gasteltern sagen mir auch sehr oft, dass ich schnelle und grosse Fortschritte im Chinesisch mache, genauso wie die Lehrer. … Mit der Gastfamilie geht es gut, am Anfang war ich wirklich eher ein Gast, aber jetzt habe ich mich zu einem Familienmitglied ‚aufgearbeitet’. Wir scherzen viel mehr als am Anfang. …. Ich versuche viel mit …. zu machen, was nicht ganz einfach ist, weil sie immer Hausaufgaben macht oder lernen muss. … Alles in allem habe ich also eine schöne Zeit hier. …..“
K. aus Beijing, Mail im Januar 2008
„… Meine Gastfamilie ist sehr nett und freundlich. Meine Gastmutter hilft mir sehr dabei, mich an den chinesischen Alltag und die chinesischen Umgangsformen zu gewöhnen. … Meine Schule hat mir von Anfang an gut gefallen. … In den meisten Fällen kann ich mich bei Fragen immer an meinen Klassenlehrer oder Englischlehrer wenden. Auch meine Klassenkameraden sind immer sehr freundlich und hilfsbereit. … Ich habe einige neue Freunde hier gefunden und Probleme gab es trotz kultureller Differenzen nie. Sie helfen mir im Unterricht, wenn ich etwas nicht verstehe und lehren mich wie man heutzutage als Jugendlicher Chinesisch spricht. … Freizeit ist an Schultagen eher selten. Manchmal reicht es für ein kurzes Basketballspiel oder ähnliches direkt nach dem Unterricht. … Aber wenn man sich die Zeit gut einteilt, reicht es schon, um Beijing ein wenig genauer kennen zu lernen oder sich mit ein paar neuen Freunden zu treffen. … Mein Auslandsjahr in China ist zwar manchmal etwas anstrengend und schwierig, aber auch sehr interessant. Trotz der vielen Routine und der wenigen Freizeit gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken, was auch daran liegen mag, dass meine Chinesisch-Sprachkenntnisse immer mehr werden und ich mich so auch immer mehr im chinesischen Alltag und vor allem mit den Chinesen selbst zurecht finden kann.“
L. aus Miami, Mail im September 2007
„… Hier in Miami ist es so schön, mir geht’s super. Meine Gastfamilie war von Anfang an so lieb und ich fühle mich jetzt schon wie ein richtiges Familienmitglied. Wir haben schon einige Ausflüge gemacht, sind aan Volleyball-Tournaments meiner Schwester, und und und. In der Schule läuft auch alles prima. Geschichte und Chemie sind zwar etwas schwer, weil alle Fachbegriffe auf englisch sind. Aber ich verstehe natürlich immer alles besser und auch sonst läufts gut, mit dem Englisch habe ich keine Probleme (alle staunten wie gut ich es schon kann !). In der Schule muss mich vor allem an die Hausaufgaben gewöhnen. Schon ein anderes System als in der Schweiz. Im Sport ist es so cool, ein Club hat mich angefragt, ob ich bis zum Highschool-Seasonstart für sie spielen will. Da hab ich natürlich gleich ja gesagt! Haben jetzt noch 12 games. Wie Sie sehen geht’s mir sehr gut! …. „
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