Internatsleben

Die Zeit im Auslandsinternat ist etwas ganz Besonderes. Natürlich hat das Lernen hier einen hohen Stellenwert – aber der Spass auch! Von einem so umfangreichen und abwechslungsreichen Kurs-, Sport- und Freizeitprogramm können deutsche Schüler oft nur träumen. Du bist eingebunden in ein dichtes Netz aus Lehrern, Schülern und Betreuern und findest schnell Freunde aus aller Welt.  Freu dich drauf – es ist so spannend, wie es klingt! Weitere Infos findest du hier:

Exemplarischer Tagesablauf

Mittagessen ist meist zwischen 12.30 und 13.30 Uhr. Nachmittags stehen die Sport- und Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Ab ca. 18.30 Uhr, nach dem Abendessen, hast du meist etwas Zeit zur freien Verfügung. Deine Hausaufgaben erledigst du zu festgelegten Zeiten im Rahmen der “Prep time“ oder “Study Hall“. Um 23.00 Uhr heisst es: Licht aus!

Unterricht

Der Unterricht findet vormittags und nachmittags statt, an einigen Schulen auch am Samstagvormittag. Eine Stunde dauert 50  bis 70 Minuten. In der Regel werden täglich bzw. alle zwei Tage die gleichen Kurse angeboten. Die zu dir, deinen Zielen und deinem Leistungsniveau passenden Kurse wählst du mit Hilfe eines Tutors aus.

Sport und Freizeit

Das Sport- und Freizeitprogramm an Internaten übertrifft meist alle Erwartungen. Du findest fantastische Einrichtungen, Projekte und Clubs. Ob Sportangebote wie Rudern, Golf, Tauchen, Reiten, Tanz, Musik, Kunst, Leadership- und Businessprogramme, oder Kurse zu den Themen Umwelt, Wissenschaft, Politik: Hier hast du alle Möglichkeiten, deine vorhandenen Talente auszubauen und neue Hobbies auszuprobieren.

Unterkunft

Die Unterkünfte eines Internats (“Dorms“ bzw. Dormitories genannt) befinden sich meist direkt auf dem Campus. An einer gemischten Schule wohnen Jungen und Mädchen in getrennten Häusern. Die meisten Dorms sind gut ausgestattet und verfügen neben den Zimmern und Dusche/WC über Gemeinschaftsräume, Telefon, Internet, Waschmaschine und TV. Dein Zimmer (in der Regel ein Doppelzimmer) teilst du mit einem Muttersprachler oder Schüler einer anderen Nationalität. Du wirst sehen – hier lebt es sich wie in einer grossen internationalen Wohngemeinschaft!

Betreuung

Beste Betreuung vor Ort ist in einem Internat selbstverständlich – und das rund um die Uhr. Erste Ansprechpartner im Alltag sind deine “Dorm Parents“, die mit dir im Haus leben und sich um dein Wohlergehen kümmern. Ein weiterer, wichtiger Teil der Schulgemeinschaft sind deine Lehrer, von denen ebenfalls viele mit ihrer Familie direkt auf dem Campus leben. Die Beziehung zu den Lehrern ist meist sehr freundschaftlich: Lehrer verbringen wesentlich mehr Zeit mit den Schülern als in jedem anderen Schulsystem und sind sehr interessiert an ihrem persönlichen Wohl und an ihrer Entwicklung. So stehen sie beispielsweise auch oft mit am Spielfeldrand und feuern “ihre Kids“ an. Dein Tutor berät und unterstützt dich in allen Schulfragen, von der Fächerwahl bis zum Schulabschluss. Auch ältere Schüler stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Und an das iE-Team in der Schweiz kannst du dich natürlich auch immer wenden.

Wochenenden und Ferien

An einigen Schulen wird auch am Samstagvormittag unterrichtet. Das verbleibende Wochenende ist für Sport, Wettkämpfe oder andere Freizeitaktivitäten reserviert. Ob gemeinsame Ausflüge zu Shopping Malls, ins Kino, in nahegelegene Grossstädte oder in die Natur: Du hast viele Möglichkeiten! Oft (auch in den Ferien) wirst du von deinen Mitschülern nach Hause eingeladen – eine tolle Gelegenheit, dein Gastland und das Familienleben vor Ort besser kennenzulernen. In den grossen Ferien, wenn das Internat geschlossen ist, fliegen einige Schüler nach Hause oder haben Besuch von ihren Eltern. Gerne helfen sonst auch deine Schule oder wir dabei, für diese Zeit eine passende Gastfamilie zu finden.

Uniform

An vielen ausländischen Internaten ist in das Tragen einer Schuluniform Pflicht, vor allem in den unteren Jahrgangsstufen. In einigen Schulen ist eher ein bestimmter “Dress Code“ üblich.

Reine Mädchen- oder Jungenschule?

Es lohnt sich durchaus, darüber nachzudenken. Mädchen und Jungen haben nicht nur unterschiedliche Interessen und Neigungen, sie lernen auch anders und haben eine unterschiedliche soziale Entwicklung; das ist wissenschaftlich belegt. Ein nach Geschlechtern getrennter Unterricht kann sich also sehr positiv auf den Lernerfolg und auch auf die persönliche Entwicklung auswirken. In der Freizeit ist die Trennung nicht immer so strikt: Die meisten mono-edukativen Schulen haben ein entsprechendes “Pendant“ in der Nähe – und so treffen sich Jungs und Mädchen bei gemeinsamen Ausflügen, Veranstaltungen oder beim Sport. Beispielhaft stellen wir dir dazu zwei unserer Internate in Australien und Neuseeland vor.         

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